AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Liefer- und Versandbedingungen
  6. Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte
  7. Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen
  8. Eigentumsvorbehalt
  9. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  10. Haftung
  11. Anwendbares Recht
  12. Gerichtsstand
  13. Alternative Streitbeilegung
  14. AGB für die Nutzung der Webinare

1) Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Deutscher Psychologen Verlag GmbH (nachfolgend „Verkäufer“), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
1.2 Für Verträge zur Bereitstellung von digitalen Inhalten gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Digitale Inhalte im Sinne dieser AGB sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.
1.3 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.4 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.5 Gegenstand des Vertrages kann – je nach Produktbeschreibung des Verkäufers – sowohl der Bezug von Waren im Wege einer Einmallieferung als auch der Bezug von Waren im Wege einer dauerhaften Lieferung (nachfolgend „Abonnementvertrag“) sein. Beim Abonnementvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Kunden die vertraglich geschuldete Ware für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich geschuldeten Zeitintervallen zu liefern.
1.6 Gegenstand des Vertrages kann – je nach Inhaltsbeschreibung des Verkäufers – sowohl die einmalige Bereitstellung von digitalen Inhalten, als auch die regelmäßige Bereitstellung von digitalen Inhalten (nachfolgend „Abonnementvertrag“) sein. Beim Abonnementvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Kunden die vertraglich geschuldeten digitalen Inhalte für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich vereinbarten Zeitintervallen bereitzustellen.

2) Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.
2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  • indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
  • indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.
    Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.
    2.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.
    2.5 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.
    2.6 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.
    2.7 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.

3) Widerrufsrecht

3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.
3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

4) Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.
4.2 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z.B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z.B. Zölle). Solche Kosten können in Bezug auf die Geldübermittlung auch dann anfallen, wenn die Lieferung nicht in ein Land außerhalb der Europäischen Union erfolgt, der Kunde die Zahlung aber von einem Land außerhalb der Europäischen Union aus vornimmt.
4.3 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.
4.4 Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Stripe“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend „Stripe“). Die einzelnen über Stripe angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt. Zur Abwicklung von Zahlungen kann sich Stripe weiterer Zahlungsdienste bedienen, für die ggf. besondere Zahlungsbedingungen gelten, auf die der Kunde ggf. gesondert hingewiesen wird. Weitere Informationen zu Stripe sind im Internet unter https://stripe.com/de abrufbar.
4.5 Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Klarna“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über die Klarna Bank AB (publ), Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden (nachfolgend „Klarna“). Nähere Informationen sowie die Bedingungen von Klarna hierzu sind hier einsehbar:
https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de/register/?subscription_plan=1203
4.6 Bei Auswahl der Zahlungsart Kreditkarte via Stripe ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss sofort fällig. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (im Folgenden: „Stripe“). Stripe behält sich vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.

5) Liefer- und Versandbedingungen

5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.
5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.
5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.
5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.
5.5 Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.
5.6 Digitale Inhalte werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:

  • per Direktzugriff über die Website des Unternehmers

6) Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte

6.1 Sofern sich aus der Inhaltsbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers nichts anderes ergibt, räumt der Verkäufer dem Kunden an den bereitgestellten Inhalten das nicht ausschließliche, örtlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, die Inhalte zu privaten sowie zu kommerziellen Zwecken zu nutzen.
6.2 Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte oder die Erstellung von Kopien für Dritte außerhalb des Rahmens dieser AGB ist nicht gestattet, soweit nicht der Verkäufer einer Übertragung der vertragsgegenständlichen Lizenz an den Dritten zugestimmt hat.
6.3 Soweit sich der Vertrag auf die einmalige Bereitstellung eines digitalen Inhalts bezieht, wird die Rechtseinräumung erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat. Der Verkäufer kann eine Benutzung der vertragsgegenständlichen Inhalte auch schon vor diesem Zeitpunkt vorläufig erlauben. Ein Übergang der Rechte findet durch eine solche vorläufige Erlaubnis nicht statt.

7) Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen

7.1 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
7.2 Kündigungen können schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail) oder in elektronischer Form über die vom Verkäufer auf seiner Website vorgehaltene Kündigungsvorrichtung (Kündigungsbutton) erfolgen.
7.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
7.4 Kündigungen haben schriftlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) zu erfolgen.

8) Eigentumsvorbehalt

Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.

9) Mängelhaftung (Gewährleistung)

Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:
9.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,

  • hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
  • beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
  • sind bei gebrauchten Waren die Mängelrechte ausgeschlossen;
  • beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.
    9.2 Handelt der Kunde als Verbraucher gilt bei Verträgen zur Lieferung gebrauchter Waren mit der Einschränkung der nachfolgenden Ziffer: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware, wenn dies zwischen den Parteien ausdrücklich und gesondert vertraglich vereinbart wurde und der Kunde vor der Abgabe seiner Vertragserklärung von der Verkürzung der Verjährungsfrist eigens in Kenntnis gesetzt wurde.
    9.3 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht
  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
  • für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
  • für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.
    9.4 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.
    9.5 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.
    9.6 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

10) Haftung

Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
10.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
  • aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
    10.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
    10.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.
    10.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

11) Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

12) Gerichtsstand

Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers. Hat der Kunde seinen Sitz außerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, so ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag, wenn der Vertrag oder Ansprüche aus dem Vertrag der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden können. Der Verkäufer ist in den vorstehenden Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz des Kunden anzurufen.

13) Alternative Streitbeilegung

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

14) AGB für die Nutzung der unter https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de angebotenen Live-Webinare inkl. Widerrufsbelehrung

1. Geltungsumfang und Vertragsgegenstand

1.1 Diese AGB des Verlages des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V., Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin (im folgenden DPV) enthalten die grundlegenden Regeln für die Teilnahme an den Webinaren durch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen (im folgenden Teilnehmer). Durch die Anmeldung zu einem Webinar akzeptiert der Teilnehmer diese AGB.

1.2 Ein Live-Webinar ist eine interaktive Online-Veranstaltung, bei der Inhalte mit einer im Vorhinein festgelegten Start- und Endzeit vom DPV über das Internet in Echtzeit vermittelt werden. Es handelt sich bei den Webinaren nicht um Angebote im Sinne des FernUSG.

1.3 Diese AGB gelten für alle im Zusammenhang mit der Teilnahme an den Webinaren stehenden Willenserklärungen und rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Handlungen des Teilnehmers und des DPV. Gegebenenfalls von dem Teilnehmer verwendete AGB finden keine Anwendung und der DPV widerspricht solchen AGB hiermit ausdrücklich. Diese AGB sind auf kostenlose und kostenpflichtige Angebote gleichermaßen anwendbar. Der Teilnehmer kann diese AGB jederzeit auf unserer Webseite unter https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de/agb/ abrufen.

2. Anmeldung und Buchung

2.1 Für alle Webinare ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Eine Anmeldung kann über das Anmeldeformular auf der Webseite „WPa Insights LIVE“ erfolgen: https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de/events/. Die Darstellung der Webinare auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots in Form einer Anmeldung. Die Leistungsbeschreibungen des Webinars haben nicht den Charakter einer Zusicherung oder Garantie. Preise, Details und Konditionen der einzelnen Veranstaltungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

2.2 Beim Anmeldevorgang muss der Teilnehmer seine (Kontakt-) Daten angegeben und die Anmeldung zum Webinar erfolgt durch Anklicken des Buttons „Anmelden“. Der Eingang der Anmeldung wird dem Webinar-Teilnehmer durch eine automatisierte E-Mail bestätigt (Eingangsbestätigung). Mit der Anmeldung gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrags über die Teilnahme am gewünschten Webinar gegenüber des DPV ab.

2.3 Nach der Anmeldung erhält der Teilnehmer eine Buchungsbestätigung mit Informationen über die wesentlichen Vertragsinhalte (Zugangslink, Zeiten, Konditionen/Kosten, technische Voraussetzungen sowie ggf. besondere Hinweise). Erst durch die verbindliche Buchungsbestätigung kommt der Vertrag über die Teilnahme am gewünschten Webinar zwischen dem DPV und dem Teilnehmer zustande.

2.4 Jeder Teilnehmer am Webinar benötigt eine eigene Buchungsbestätigung für das Webinar. Dies gilt auch dann, wenn mehrere Teilnehmer von einem Computer oder einem sonstigen geeigneten Endgerät aus teilnehmen. Anmeldungen und Buchungen sind nicht übertragbar und der Zugangslink für ein Webinar darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Der DPV kann Teilnehmer wie auch Personen aus dem Webinar ausschließen, wenn bekannt wird, dass diese den Zugangslink anderen zugänglich gemacht hat bzw. die Person ohne Buchung an dem Webinar teilnimmt.

3. Teilnahmevoraussetzungen

3.1 Die Teilnehmer folgen dem Webinar an eigenen Computern oder sonstigen geeigneten eigenen Endgeräten über einen Webinar-Dienst eines Drittanbieters, wie bspw. Zoom, Webex, Google Meet oder Microsoft Teams. Benötigt werden für die Teilnahme insbesondere ein PC, Laptop, Tablet oder sonstiges Gerät mit Internetverbindung, einem aktuellen Browser und Audioausgabe per Lautsprecher oder Kopfhörer und der Teilnehmer muss die Nutzungsbedingungen der Drittanbieter akzeptieren. Für die Betrachtung bereitgestellter Materialien und Unterlagen können weitere Programme von Drittanbietern (etwa zum Öffnen von PDF-Dokumente) erforderlich sein. Zur besseren Interaktion mit der Vortragenden während der Webinare sollten weitere technische Voraussetzungen (Mikrofon, Kamera) erfüllt werden.

3.2 Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, die Teilnahmevoraussetzungen zu erfüllen. Der Ausfall der vom Teilnehmer zu verantwortenden technischen Voraussetzungen entbindet diesen nicht von der vertraglichen Zahlungspflicht bei zahlungspflichtigen Webinaren. Das gleiche gilt auch für nicht durch den DPV verursachte sonstige Ausfälle, z. B. durch Wartungsarbeiten oder höhere Gewalt.

3.3 Die Teilnahme an dem Webinar ist grundsätzlich nur volljährigen und unbeschränkt geschäftsfähigen natürlichen Personen gestattet. Der Teilnehmer muss bei der Einwahl über den Zugangslink seinen vollständigen Namen angeben.

4. Stornierung von Buchungen

4.1 Der Teilnehmer kann eine Buchung jederzeit stornieren. Die Stornierung ist dem DPV gegenüber ausdrücklich per E-Mail an info@wirtschaftspsychologie-aktuell.de zu erklären.

4.2 Die Stornierung eines Webinars ist bis 14 Kalendertage vor dem ersten Webinar-Tag kostenlos. Bei einer Stornierung 14 bis 4 Kalendertage vor Webinar-Beginn wird eine Stornogebühr in Höhe von 50 % des Gesamtpreises berechnet. Bei einer Stornierung von weniger als 4 Kalendertagen vor dem ersten Webinar-Tag werden 75 % der Webinar-Gebühr berechnet. Der Teilnehmer hat das Recht nachzuweisen, dass dem DPV ein geringerer oder gar kein Schaden durch die Stornierung entstanden ist.

4.3 Nimmt der Teilnehmer nach Webinar-Beginn einzelne Leistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, infolge vorzeitigen Abbruchs oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung.

5. Absage von Webinaren

5.1 Der DPV behält sich vor, Webinare jederzeit, insbesondere bei nicht ausreichenden Anmeldungen oder Krankheit des Referenten, abzusagen.

5.2 Im Falle einer Absage wird der DPV den Teilnehmern entweder einen Ausweichtermin anbieten oder bei einer bereits eingegangenen Zahlung den vollen Preis zurückerstatten. Darüberhinausgehende Haftungs- und Schadensersatzansprüche, die nicht die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit betreffen, sind, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens des DPV vorliegt, ausgeschlossen.

5.3 Terminänderungen werden auf der WPa-Homepage, sowie den bereits angemeldeten Teilnehmern frühestmöglich per E-Mail mitgeteilt. Im Falle der Verschiebung eines Webinar-Termins ist eine Stornierung der Buchung kostenfrei möglich, sofern die Stornierung unverzüglich nach Mitteilung der Terminänderung gem. Ziff. 4 erklärt wird.

6. Änderungsvorbehalt

6.1 Der DPV ist berechtigt, inhaltliche und organisatorische Änderungen (z. B. zeitlicher Rahmen, Pausen, etc.) im Webinar-Programm vor oder während des Webinars vorzunehmen. Der DPV wird sich bemühen, den Inhalt des Webinars durch Änderungen nicht wesentlich zu beeinträchtigen.

6.2 Der DPV behält sich vor, aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit), abweichend vom Webinar-Programm einen anderen, ebenso qualifizierten Referenten am Webinar-Termin einzusetzen.

7. Teilnahmegebühren

7.1 Die Teilnahmegebühren fallen je Teilnehmer an.

7.2 Maßgeblich ist der zum Anmeldezeitpunkt auf der Homepage angegebene Preis. Bei den angegebenen Preisen (auch Stornogebühren) handelt es sich um Brutto-Angaben in EUR.

8. Laufzeit und Abrechnung

8.1 Der Nutzungsvertrag auf der Grundlage dieser AGB wird für die Dauer des gebuchten Webinars geschlossen und endet mit Ende des Webinars bzw. dem Ende des letzten Webinars in einer Webinar-Reihe automatisch.

8.2 Die Abrechnung erfolgt unmittelbar nach Eingang der Anmeldung des Teilnehmers. Abgerechnete Leistungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum fällig und ohne Abzug zu entrichten.

9. Vertraulichkeit

Die Vertragsparteien verpflichten sich über Informationen und Unterlagen, die im Laufe der Geschäftsbeziehung als vertraulich gekennzeichnet oder benannt wurden, auch über die Geschäftsbeziehung hinaus Stillschweigen zu bewahren.

10. Datenschutz und Datensicherheit

Der Umgang mit den im Rahmen der Geschäftsbeziehung übermittelten Daten und deren Datenschutz und -sicherheit wird in der Datenschutzerklärung des DPV geregelt. Diese finden Sie auf der Homepage https://www.psychologenverlag.de/datenschutz.

11. Urheberrecht

11.1 Alle Inhalte der Webinare sowie alle Materialien, wie Text, Grafik, Logos, Videos, Aufzeichnungen oder Bilder, sind urheberrechtlich geschützt. Die auf den Unterlagen aufgeführten Marken und Logos genießen Schutz nach dem Markengesetz.

11.2 Mit der Zahlung der Teilnahmegebühren erwirbt der Teilnehmer lediglich das Recht, die im Rahmen der Webinare bereitgestellten Inhalte für seine persönlichen Zwecke zu verwenden, hierfür auszudrucken sowie als Dateien zu speichern, sofern es sich um elektronische Dokumente handelt. Für audiovisuelle Inhalte erwirbt der Teilnehmer lediglich das Recht, diese mittels Streaming abzuspielen sowie temporär für die Wiedergabe auf seinem Endgerät zu speichern. Die Inhalte dürfen nicht ohne vorherige Zustimmung des/der Rechteinhabers/in vervielfältigt, an Dritte weitergegeben oder in sonstiger Weise verbreitet werden. Es ist den Teilnehmern insbesondere untersagt, Kopien der Inhalte weiterzugeben, zu vermieten, zu verleihen und/oder die Inhalte in anderer Form Dritten zugänglich zu machen.

Copyright-Hinweis: Diese AGB wurden von den Fachanwälten der IT-Recht Kanzlei erstellt und sind urheberrechtlich geschützt
(https://www.it-recht-kanzlei.de)

Stand: 23.09.2026