Redaktion WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE aktuell

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Wir möchten Sie mit der WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE aktuell (WPA) auf dem Weg in eine neue, inspirierende und sinnerfüllte Arbeitswelt begleiten. Wer wir genau sind, erfahren Sie auf unserer Über uns-Seite.

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Arbeitgeber: Nie wieder Start-ups

Arbeitgeber: Nie wieder Start-ups

8. Oktober 2019

Schlusslicht ist die App-Bank N26. „Nie wieder Start-ups“ fasst ein ehemaliger Mitarbeiter seine Erfahrungen dort zusammen und berichtet von „unregelmäßigen Schichten“ und mangelndem Feedback. Mit einer Gesamtbewertung von 2,9 von fünf möglichen Punkten schneidet N26 sogar deutlich unterdurchschnittlich im Vergleich zur insgesamt relativ gut abschneidenden Bankenbranche (3,5) ab. Nur etwas mehr als die Hälfte der Mitarbeiter (55 Prozent) würden N26 als Arbeitgeber weiterempfehlen. Was der Bank vor allem die Bewertung verhagelt, sind die Bewerberkommentare und Bewertungen. Bei den Bewerbern ist „genügend“ die meist vergebene Note. Bewerber berichten unter anderem von nicht beantworteten Anschreiben, abgesagten Jobinterviews und in ihren Augen „unprofessionell“ geführten Gesprächen. 

Ausgabe 3/2019

Ausgabe 3/2019

30. September 2019

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis berichten hier fundiert und anschaulich über psychologische Erkenntnisse aus der Forschung und deren Umsetzung in Unternehmen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband

Erfolgsfaktor Mensch – Wie die Transformation von Arbeitswelten gelingt

Erfolgsfaktor Mensch – Wie die Transformation von Arbeitswelten gelingt

19. September 2019

Die Arbeitswelt unterliegt einem rasanten Wandel. Mehr Flexibilität im Arbeitsalltag und neue Führungskonzepte sind nur einige Schlüsselbegriffe, die in der öffentlichen Debatte fallen. Um den Weg für Veränderungen in der Arbeitswelt freizumachen, müssen verkrustete Strukturen zwingend aufgebrochen und transformiert werden. Viele Unternehmen und Organisationen möchten die Chance ergreifen, die eigene Organisation zukunftsfähig zu gestalten. Aber wie kann eine erfolgreiche Umsetzung von wirksamen Arbeitswelten gelingen? Diese wesentliche Fragestellung hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Rahmen der Studie „Transformation von Arbeitswelten“ untersucht.

Immer schön absichern! Ursachen von defensiven Entscheidungen

Immer schön absichern! Ursachen von defensiven Entscheidungen

10. September 2019

Obwohl sie es eigentlich besser wissen, entscheiden sich Entscheidungstragende häufig nicht für die sachlich beste Option. Stattdessen wählen sie die Option, welche das geringste Risiko für die eigene Person birgt. Wie häufig Entscheidungstragende auf solche sogenannten defensiven Entscheidungen setzen und wie eine mangelnde Kommunikations- und Fehlerkultur dieses Verhalten bedingt, hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung untersucht. Dafür befragten sie 950 Führungskräfte einer öffentlichen Einrichtung. Die Ergebnisse der Studie sind im Journal Business Research erschienen.

Instagram und Co bremsen die Gleichberechtigung aus

Instagram und Co bremsen die Gleichberechtigung aus

5. September 2019

Je intensiver junge Menschen soziale Medien nutzen, desto stärker denken sie in stereotypen Rollenbildern. Das ergab eine Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International unter 1.000 jungen Frauen und Männern in Deutschland im Alter von 14 bis 32 Jahren. Die Ergebnisse des Berichts „Rollenbilder in den sozialen Medien und ihre Auswirkungen auf die Gleichberechtigung“ zeigen: Ein Drittel der befragten Mädchen und Frauen sowie über die Hälfte der Jungen und Männer, die täglich Instagram, Facebook und YouTube nutzen, finden es in Ordnung, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer.  

BigBrotherAward für Precire

BigBrotherAward für Precire

13. August 2019

Das Aachener Start-up behauptet, anhand der Stimmanalyse ein Persönlichkeitsprofil einer Person erstellen zu können. Sie werte dabei die Tonhöhe aus, die verwendeten Wörter und die Lautstärke und vergleiche das Gesprochene mit den Daten von 5000 Personen, deren Sprechweise gespeichert und deren Charakter ermittelt wurde, heißt es in der Laudatio. Precire wird angeblich bereits in mehr als hundert Unternehmen eingesetzt, etwa bei der Bewerberauswahl oder Personalentwicklung beim Zeitarbeitsvermittler Randstad, dem Versicherungskonzern Talanx und dem Flughafenbetreiber Fraport. In Callcentern soll die Software angeblich herausfinden, ob ein Anrufer verärgert ist, bei der Meldung eines Versicherungsschadens lügt oder in der richtigen Stimmung ist, um ihm ein interessantes Angebot machen zu können. 

Konstruktiv führen steigert das Wohlbefinden

Konstruktiv führen steigert das Wohlbefinden

18. Juli 2019

Organisieren, koordinieren, Verantwortung tragen – Führungskräfte müssen viel leisten und ein verlässlicher Faktor für Unternehmen und Mitarbeitende sein. Da spielt ihre Gesundheit eine entscheidende Rolle. Erkenntnisse über das Wohlbefinden von Mitarbeitenden gibt es in der Wissenschaft bereits. Weniger bekannt ist, wie es um das Wohlbefinden von Führungskräften und dessen Zusammenhang mit Führungsstilen steht. Ein Forschungsteam von Wissenschaftler:innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität Koblenz-Landau veröffentlichte kürzlich eine Meta-Studie über dieses Zusammenspiel im Fachjournal Work & Stress.

Ausgabe 2/2019

Ausgabe 2/2019

30. Juni 2019

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis berichten hier fundiert und anschaulich über psychologische Erkenntnisse aus der Forschung und deren Umsetzung in Unternehmen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband

Tiefe Emotionsarbeit entspannt

Tiefe Emotionsarbeit entspannt

9. Mai 2019

Friedemann Nerdinger, Wirtschaftspsychologe an der Universität Rostock, hat in der Zeitschrift Report Psychologie Forschungsergebnisse zur Emotionsarbeit zusammengetragen. Wenn Kundenberater*innen ständig lächeln sollen, kann das langfristig zur Erschöpfung führen. Es gibt aber auch eine konstruktive Emotionsarbeit: Tiefenhandeln. Dabei wird versucht, negative Gefühle abzubauen, sodass Erleben und Verhalten wieder im Einklang stehen.

Treffgenau mit Taylor-Russel-Tafeln

Treffgenau mit Taylor-Russel-Tafeln

2. Mai 2019

Viel gerühmt, wenig genutzt: die Taylor-Russell-Tafeln. Dabei gründen sie auf einen wichtigen Zusammenhang in der Eignungsdiagnostik.

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