Psychologisches Kapital lässt sich trainieren
27. Dezember 2018
Kapital ist im Wortsinn die „Hauptsumme“ oder die zur Verfügung gestellte Wertsumme finanzieller Mittel. Ohne den Menschen sind diese Mittel allerdings bedeutungslos. Folgerichtig erscheint daher der Ansatz des Organisationspsychologen Fred Luthans, das „Kapital“ wieder dort anzusiedeln, wo es herkommt: im Kopf des Menschen. 2007 erläuterte er zusammen mit seinen Kollegen in der Fachzeitschrift Personnel Psychology, was psychologisches Kapital ist und wie man es messen kann.
Die Bindung im Blick behalten
20. Dezember 2018
Die Forschung zum Bindungsverhalten geht auf John Bowlby zurück. Er nahm in seiner Bindungstheorie an, dass Kleinkinder in der frühen Beziehung zur Mutter (oder ersten Bezugsperson) lernen, ob ihnen diese Person Fürsorge und Unterstützung angedeihen lässt und ob es selbst zu einer angemessenen Reaktion fähig ist.
Emotionale Kompetenz lässt sich trainieren
18. Dezember 2018
Emotionale Kompetenz ist für viele Lebensbereiche unerlässlich. Aber lässt sie sich auch nachweislich trainieren? Ilios Kotsou und seine Forscherkolleg:innen haben einen Monat lang Erwachsene in den wesentlichen emotionalen Vorgängen trainiert: Wahrnehmen, Verstehen, Steuern, Ausdrücken und Nutzen von Gefühlen. Und das überaus erfolgreich. Selbst ein Jahr nach Trainingsende waren die Trainierten emotional kompetenter, zufriedener, stressresistenter und hatten weniger körperliche Beschwerden sowie geringere Cortisolwerte als die Teilnehmenden der Kontrollgruppe.
Ausgabe 4/2018
15. Dezember 2018
Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische Themen und Trends. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis berichten hier fundiert und anschaulich über psychologische Erkenntnisse aus der Forschung und deren Umsetzung in Unternehmen. Die Zeitschrift ist zudem das Verbandsorgan der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband
Verlässliche und verträgliche Chefs sind gefragt
13. Dezember 2018
Scott DeRue von der Universität Michigan und seine Kollegen haben in einem neuen Führungsmodell Eigenschaften des Leaders und sein/ihr Führungsverhalten zusammengebracht. Häufig wurden beide Größen getrennt betrachtet. Ein guter Chef ist pflichtbewusst (Eigenschaft). Er sagt: „Das haben Sie gut gemacht.“ (Verhalten). Beides hängt zusammen und wie, das haben die Forscher überprüft, indem sie die Ergebnisse von 13 bisherigen Metaanalysen neu gewichteten. Erschienen ist die Arbeit in einer Ausgabe der Fachzeitschrift Personnel Psychology.
Mit Arbeitsengagement zum Erfolg
6. Dezember 2018
In einer Studie haben Michael Christian und seine Kollegen überprüft, was es mit Arbeitsengagement auf sich hat. Sie haben diesen motivationalen Zustand neu definiert und in einer Metaanalyse herausgefunden, dass Arbeitsengagement ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und sich durch Arbeitsgestaltung verbessern lässt.
In 20 Schritten zum Kompetenzmodell
29. November 2018
Kompetenzmodelle sind der letzte Schrei, wenn es um Stellenbeschreibungen geht. Viele Personaler sind begeistert davon, die entscheidenden Fähigkeiten auf einer einzigen Powerpointfolie aufleuchten zu sehen. Aber ein gutes Kompetenzmodell herzuleiten, ist nicht leicht. Die nachweislich lohnendsten Arbeitsschritte dafür haben Michael Campion und Kollegen in ihrem Beitrag „Best Practices in Competency Modeling“ zusammengetragen. Erschienen in einer Ausgabe der Fachzeitschrift Personnel Psychology.
Partnerschaftliches Denken fördert Commitment
22. November 2018
Paula C. Morrow ist Professorin für Management an der Iowa State University. Sie ist Expertin für Commitment am Arbeitsplatz. Im Journal of Vocational Behavior hat sie die Ergebnisse bisheriger Längsschnittstudien zur Bindung ans Unternehmen zusammengefasst. Warum Längsschnittstudien? Weil aus ihnen hervorgeht, ob und wie man die Bindung der Mitarbeitenden ans Unternehmen ursächlich beeinflussen kann. Anhand dieser Ergebnisse lässt sich ableiten, wie man Commitment managen und damit verbessern kann.
Checkliste für Entscheidungen ohne Wahrnehmungsverzerrung
15. November 2018
Daniel Kahneman, Dan Lovallo und Olivier Sibony haben daher im Harvard Businessmanager eine Checkliste zusammengestellt, wie sich diese Wahrnehmungszerrungen vermeiden lassen. Diese Checkliste umfasst 12 Aktionen. Im Originalbeitrag werden diese Aktionen als Fragen formuliert und mit konkreten Fallbeispielen zu einer Preissenkungs-, Investitions- und Akquisitionsentscheidung illustriert.
Bauch schlägt Kopf bei komplexen Entscheidungen
8. November 2018
Viele Businessprofis bezweifeln, dass haarkleines Abwägen der Königsweg zur richtigen Entscheidung ist. Sie setzen auf Intuition, Gefühl, Erfahrung, den Bauch. Aber beweisen können sie meistens auch nicht, ob Intuition wirklich besser als Logik ist. In diese Lücke der fälligen Beweislast stößt der neue Beitrag „Soll ich auf meinen Bauch hören?“ von Joseph Mikels, Assistenzprofessor an der DePaul University in Chicago, und seinen Kollegen – veröffentlicht in einer Ausgabe der Fachzeitschrift Emotion.
