Blog

Persönlichkeitsänderung ist möglich

Die klinische Psychologin Jessica Magidson promoviert an der Universität Maryland, arbeitet an der Harvard Medical School und forscht zu Substanzabhängigkeit und Depression. Zusammen mit Forscherkollegen hat sie in einem Schwerpunktheft der Fachzeitschrift Developmental Psychology, in dem es um den Zusammenhang zwischen Gewissenhaftigkeit und Gesundheitsverhalten geht, einen Ansatz zur Persönlichkeitsänderung vorgestellt.

Lieber denken anstatt grübeln

Wer konstruktiv nachdenkt, wird kreativ. Wer grübelt, wird depressiv. Die Art des Nachsinnens entscheidet über Schöpfertum oder Stimmungstief. Das ist das Ergebnis einer Studie US-amerikanischer Psychologen.

Facebook kennt dich besser als deine Freunde

In der Studie konnte der Computer die Persönlichkeit einer Person besser einschätzen als deren Freude oder Bekannte:

Lebendige Leitbilder

Unternehmensleitbilder, in denen lebendige Wörter – fassbare Gegenstände, beobachtbare Handlungen, vertraute Personen – und nur wenige abstrakte Werte vorkommen, stärken die Zusammenarbeit und verbessern die Arbeitsleistung. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler. Sie werteten Vision Statements von Notfallkliniken aus und ließen Beschäftigte Spielzeug designen.

Mehr Zufriedenheit durch Hobby-Glück

Eine Übersichtsstudie bestätigt: Freizeitaktivitäten machen glücklich. Je häufiger man Hobbys nachgeht und je abwechslungsreicher sie sind, desto zufriedener ist man mit seinem Leben. Die Autoren fordern daher, dass Unternehmen die Freizeit ihrer Mitarbeiter mehr fördern.

Effizient und valide: Personalauswahl mit situativen Interviews

Das Einstellungsinterview ist das am häufigsten genutzte Instrument bei der Personalauswahl. Es wird vor allem zur Endauswahl von Bewerbern, aber auch zu deren Zwischenauswahl, z.B. für ein nachgeschaltetes Assessment-Center, eingesetzt. Das verwendete Interviewverfahren sollte effizient sein und valide die geeigneten und ungeeigneten Bewerber herausfiltern. Hierzu bietet sich das situative Interview an.  

Fragwürdig, aber akzeptiert – Persönlichkeitstests

Die Persönlichkeitstests, die große deutsche Unternehmen bei der Personalauswahl am häufigsten einsetzen, sind zugleich die aus wissenschaftlicher Sicht fragwürdigsten. Das ergab eine Umfrage unter Personalverantwortlichen. Mit diesen Tests sollen vor allem die Eigenschaften von Führungskräften bestimmt werden.

Die robuste fünf Typen-Lösung

Allison Gabriel forscht an der Virginia Commonwealth University im US-amerikanischen Richmond zu Gefühlen bei der Arbeit. Zusammen mit Kollegen hat sie im Journal of Applied Psychologyjetzt zwei Studien zu Typen der Emotionsarbeit vorgelegt.

Ausgabe 1/2018

Wirtschaftspsychologie aktuell – Zeitschrift für Personal und Management – erscheint viermal im Jahr und ist das führende Fachmagazin für wirtschaftspsychologische ...

Ethische Führung wirkt

Thomas Ng, Professor für Management an der Universität von Hongkong, hat zusammen mit Daniel Feldman von der Universität von Georgia eine Überblicksstudie zu den Auswirkungen ethischer Führung vorgelegt. Abgedruckt wurde sie im Journal of Applied Psychology.

So führen Sie ethisch korrekt

Jemand führt ethisch, wenn er sich an Regeln der Ehrlichkeit und Menschlichkeit hält und das seinen Mitarbeitern vorlebt. Christina Block und ihre Kollegen von der Technischen Universität Dortmund haben den englischsprachigen „Ethical Leadership at Work Questionnaire“, der diese ethische Führung erhebt, ins Deutsche übertragen und an 918 Mitarbeitern getestet. 

Männer sind narzisstischer

Männer sind narzisstischer als Frauen. Alle drei Narzissmusfacetten Anspruchshaltung, Machtstreben und Gefallsucht sind bei Männern stärker ausgeprägt. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Psychologen, die in einer Metaanalyse 355 Einzelstudien der letzten fast 35 Jahre mit insgesamt über 470.000 Teilnehmern ausgewertet haben.