New Work

  • Plädoyer für eine neue Mutkultur in unsicheren Zeiten

    Change ist das große Zauberwort unserer Zeit. Wir können uns dem Wandel heutzutage nicht mehr entziehen. Er ist allgegenwärtig und er verursacht Ängste in der Belegschaft. Für einen angemessenen Umgang mit dem Wandel braucht es eine Enttabuisierung von Angst und eine neue Mutkultur in Organisationen.
  • Senioren mögen Roboter

    Eine in der Wissenschaft häufig vermutete Roboterskepsis bei Senioren kann eine neue Studie von Psychologen der Universität Jena nicht bestätigen. „Die älteren Probanden schätzten die Maschinen dabei deutlich positiv ein – und standen ihnen sogar aufgeschlossener gegenüber als die jüngere Vergleichsgruppe“, sagt Prof. Dr. Stefan Schweinberger von der Universität Jena. Entscheidend für die Akzeptanz von Robotern sei gewesen, wie menschlich die Maschinen gestaltet waren.
  • Meist keine Schulungen für digitale Transformation

    Organisationen in Europa stehen angesichts der Digitalen Transformation vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter mit dem nötigen Know-how dafür auszustatten, tun dies aber häufig nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 467 Teilnehmern, die der Corporate-Learning-Experte Skillsoft in Großbritannien, Frankreich und Deutschland durchgeführt hat. Mit durchschnittlich 42 Prozent wurde das fehlende Wissen über neue Anforderungen im Zuge der Digitalisierung von den Teilnehmern aller Länder als Herausforderung Nummer eins genannt.
  • In der Krise andere Kommunikationschancen nutzen

    Soziale Kontakte wegen der Ansteckungsgefahr minimieren, das gilt in Zeiten von Corona nicht nur privat, sondern auch für den Job. Unterhaltungen werden vermehrt bilateral übers Telefon geführt. Auch E-Mail oder Chatfunktionen werden verstärkt genutzt. Virtuelle Räume ermöglichen es, Dokumente gemeinsam anzuschauen und zu diskutieren. „Diese vielfältigen Möglichkeiten bieten Beschäftigen ein enormes Potenzial weiterhin produktiv und effektiv arbeiten zu können. Das gleiche gilt für die Nutzung des Homeoffice“, so Tim Jeske von Ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.
  • Erfolgsfaktor Raum: Wie die Umgebung unser Arbeiten beeinflusst

    Wie muss ein Raum gestaltet sein, um darin so kreativ, konzentriert oder stressfrei wie möglich arbeiten zu können? In der neuen Metastudie »Raumpsychologie für eine neue Arbeitswelt« stellt das Fraunhofer IAO systematisch die Ergebnisse verschiedener empirischer Untersuchungen vor, die sich mit der Wirkung und Gestaltung des Raumes in der Arbeitswelt befassen.
  • Unternehmenskultur hält vor allem Frauen von Homeoffice ab

    Viele Jobs ließen sich zumindest teilweise zu Hause erledigen, was Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern würde. Dennoch macht das nur ein Teil von ihnen. Woran das liegt, haben Yvonne Lott, Forscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, und Anja Abendroth von der Universität Bielefeld untersucht. Ihre neue Studie zeigt, dass Barrieren, die sich in der Unternehmenskultur finden, eine wichtige Rolle spielen, wenn Beschäftigte nie von zu Hause aus arbeiten.
  • Arbeitgeber: Nie wieder Start-ups

    Sie gelten oftmals als Inbegriff für Traum-Arbeitgeber: Kaum Hierarchien, offenes Feedback und ein ausgeprägter Teamspirit. Doch nicht alle Start-ups sind auch als Arbeitgeber beliebt. Das gilt selbst für die sogenannten „Unicorns“. So werden Start-ups bezeichnet, die von den Investoren mit mindestens einer Milliarde Dollar bewertet werden. Auch in Deutschland haben einige diesen aus Gründersicht Traumstatus des „Einhorns“ erreicht. Aber nicht alle sind auch ein Traum-Arbeitgeber. Das zeigt eine Analyse der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu von 14 „Unicorns“.