Diversity

  • Als Führungskraft kulturelle Vielfalt navigieren

    Die Internationalisierung der Arbeitswelt hat dazu geführt, dass Führungskräfte häufig Teams leiten, deren Mitglieder aus verschiedenen Ländern kommen, in verschiedenen Ländern gelebt haben und unterschiedliche Erstsprachen sprechen. Das kann verunsichern. Muss ich als Führungskraft über die kulturellen Hintergründe aller Teammitglieder Bescheid wissen? Das ist doch unmöglich!
  • Altersdiskriminierung als Risiko für den Unternehmenserfolg

    Neben dem Geschlecht, der Ethnie oder der Religion wird auch das Alter oft zur Grundlage von Vorurteilen und Diskriminierung, obwohl das deutsche Rechtssystem dies verbietet. Studien belegen negative Folgen für die Gesundheit und Produktivität älterer Arbeitnehmerinnen sowie für den Unternehmenserfolg und den Wissensaustausch mit jüngeren Angestellten, weshalb für Unternehmen die Frage nach wirkungsvollen Gegenmaßnahmen an Relevanz gewinnt.
  • Erfolgreich durch Diversität

    Um für Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu sein, müssen Unternehmen heute einiges bieten. Eine neue Studie zeigt, dass Fach- und Führungskräfte einen wichtigen Faktor für erfolgreiches Recruiting und Wettbewerbsfähigkeit im Diversitätsmanagement sehen. Aber es gibt noch viel zu tun. Im Folgenden finden sich einige Anregungen zur Umsetzung von Diversity.
  • Ausländische Mitarbeitende langfristig binden

    Nicht erst durch die zunehmende Nutzung von Homeoffices durch die Corona-Pandemie, sondern auch als Konsequenz der Globalisierung findet Zusammenarbeit zunehmend virtuell statt. Wie sich diese Kooperationsform auf das Verantwortungsbewusstsein von Führungskräften gegenüber ihren Teams auswirkt, haben aktuelle Studien des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen untersucht.
  • So gelingt Diversity-gerechte Personalauswahl

    Bei der Planung einer Eignungsdiagnostik, die auf die Vielfalt der Mitarbeiter abzielt, stehen viele Personalmanager oft vor einem Dilemma. Denn hohe prädiktive Validität und große Diversity können sich als Selektionsziele widersprechen. So sagen kognitive Leistungstests (z.B. Intelligenztests) die Arbeitsleistung sehr gut voraus, bevorzugen aber Personen mit weißer Hautfarbe aufgrund teilweise großer Gruppenunterschiede in den Mittelwerten von bis zu einer Standardabweichung.
  • Kulturelle Werte sagen Arbeitsleistung vorher

    Vas Taras von der University of North Carolina hat zusammen mit seinen Kollegen die erste umfassende Metaanalyse zum Zusammenhang von kulturellen Werten und Arbeitsverhalten vorgelegt. Dabei zeigte sich, dass kulturelle Unterschiede jobrelevante Gefühle, Einstellungen oder Handlungen ähnlich gut vorhersagen wie Persönlichkeit oder demographische Marker.
  • Ethische Führung wirkt

    Eine Metaanalyse, die bisherige Studien mit fast 30.000 Teilnehmern zusammenfasst, zeigt: ethische Führung wirkt. Je gerechter Chefs führen, desto zufriedener sind ihre Mitarbeiter und desto mehr leisten sie. Herkömmlichen Führungsansätzen ist ethische Führung sogar überlegen. Die Studienleiter raten Managern daher, mehr auf Vertrauen und Gerechtigkeit zu setzen.