Psychische Gesundheit

  • Gelassenheit durch Selbstführung: Eine philosophische Übungspraxis

    Zahlreiche Führungsleitbilder betonen auch die Fähigkeit zur Selbstführung, und so gut wie jeder Ratge-ber zum Umgang mit Krisen empfiehlt Gelassenheit als Strategie. Was dabei jedoch häufig zu kurz kommt, sind konkrete Ansätze, um Selbstführung und Gelassenheit systematisch zu kultivieren. Dieser Artikel stellt einen Ansatz vor, um genau diese Lücke zu schließen.
  • Psychologisch sicher, mental gesund

    Immer mehr Beschäftigte fühlen sich erschöpft und melden sich arbeitsunfähig. Die Suche nach Konzepten, welche die mentale Gesundheit von Menschen stärken, führt auch zur psychologischen Sicherheit. Die Annahme: Wer in einem starken, vertrauensvollen Umfeld arbeitet, hat weniger Angst. Nicht nur vor Sanktionen, sondern auch vor Veränderungen und der Zukunft insgesamt.
  • Worte formen Welten: Über psychische Gesundheit sprechen

    Der Job ist deprimierend, die CEOs sind narzisstisch und überhaupt macht der ganze Arbeitsstress krank? Warum wir nicht vorschnell klinisch relevante Ausdrücke in den Mund nehmen und uns stattdessen der Macht der Sprache bewusst werden sollten, erläutern Lotte Bock und Prof. Dr. Madiha Rana.
  • Von Ignoranz zu Transparenz: Depressionen am Arbeitsplatz

    Wussten Sie, dass (unipolare) Depressionen in Deutschland zu den am zweithäufigst diagnostizierten psychischen Störungen zählen? Wie können Unternehmen, Führungskräfte und Teams Betroffene besser unterstützen? Anlässlich des Europäischen Depressionstags am 1. Oktober gehen wir diesen und weiteren Fragen nach.
  • Gesundes Arbeiten: Warum ein Yogakurs allein nicht reicht

    BGM – das klingt oft erstmal nicht so sexy. Doch für den Unternehmenserfolg sind Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden der Beschäftigten mitentscheidend. Dabei sind die steigende Arbeitsdichte durch den Fachkräftemangel sowie Veränderungen innerhalb und außerhalb von Unternehmen nur zwei der Faktoren, die insbesondere für die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden und auch Führungskräften zur Belastung werden können. Welche Themen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) aktuell besonders bedeutsam sind, welche dies in den kommenden 3 Jahren sein werden und v. a. welche konkreten Schritte sich für Unternehmen daraus ableiten lassen – das untersuchte eine der größten Studien, die es in Deutschland zum BGM gibt.
  • Unsere Psyche macht nicht vor der Bürotür halt!

    Die beiden Wirtschaftspsychologinnen Melanie Faltermeier und Melanie Meyer-Tischler sind Expertinnen für die Aufklärung, Sensibilisierung und Entstigmatisierung psychischer Belastungen im Arbeitskontext und haben gemeinsam das Unternehmen WE ARE MENTAL gegründet. Wirtschaftspsychologie aktuell sprach mit ihnen über psychische Erkrankungen, Work-Life-Balance und wie es Führungskräften gelingen kann, neben der Staff Care auch die Self Care nicht zu vergessen.
  • Psychische Gefährdungsbeurteilung entlastet Mitarbeitende

    Es ist kein Geheimnis, dass psychische Erkrankungen mittlerweile der zweithäufigste Grund für krankheitsbedingte Ausfälle sind. Gerade in Corona-Zeiten steigen diese Zahlen. Doch selbst ohne Covid – die Persönlichkeit wird nicht an der Bürotür abgelegt. Die psychische Gefährdungsbeurteilung hilft, ungünstige Arbeitsbedingungen zu identifizieren und zu verändern.
  • Long-Covid-19: Was tun, wenn die Krankheit nicht aufhört?

    Auch wenn die akute Viruserkrankung überstanden ist oder mild verlief, können sich belastende Symptome hartnäckig halten und die Lebensqualität und (berufliche) Leistungsfähigkeit der Betroffenen dramatisch beeinträchtigen. Neben der Prävention einer Infektion helfen gezielte Rehabilitationsmaßnahmen, die Langzeitfolgen von Covid-19 zu bekämpfen und die Phase der Arbeitsunfähigkeit zu verkürzen.
  • Präventionskultur in Deutschland: Spielraum für mehr Arbeitsschutz

    Keine Frage - Prävention zahlt sich in der Regel aus. Doch der gesetzlichen Pflicht, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, kommen in Deutschland laut den GDA-Betriebsbefragungen 2011 und 2015 nur etwa die Hälfte der Betriebe nach. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat untersucht, wie es um die betriebliche Gesundheits- und Sicherheitskultur in Deutschland bestellt ist und welche Empfehlungen daraus abzuleiten sind.
  • Seelische Leiden in der Chefetage

    Schlafstörungen, Isolation, Ängste und Erschöpfungssymptome – für viele Menschen bringt die Covid-19-Pandemie neben physischen und existenziellen Nöten auch psychische Folgen mit sich. Diese können sofort oder auch zeitverzögert lange nach einem Lockdown auftreten. In der Berliner Heiligenfeld Klinik hat ein Team von Expert:innen darauf reagiert und eine zweiwöchige Kurzzeittherapie entwickelt, die als akuter Stabilisator und Impulsgeber dienen und den Schritt in die oft tabuisierte psychologische Behandlung vereinfachen soll. Die Patient:innen sind seit April überwiegend Manager und Führungskräfte.
  • Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

    Unsere Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel: Marktveränderungen, Digitalisierungsprozesse oder die Herausforderung, am Markt erfolgreich zu bleiben, fordern Arbeitgebende und Beschäftigte. Dabei können zunehmende Arbeitsintensität, Multitasking, ständige Erreichbarkeit sowie Termin- und Leistungsdruck Beschäftigte psychisch belasten. Umso wichtiger ist es, arbeitsbedingte Gefährdungen durch psychische Belastung am Arbeitsplatz festzustellen, zu reduzieren oder sogar zu vermeiden. Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt zwei neue Methoden vor.
  • Psychisch gesünder dank Rente

    Das Renteneintrittsalter wurde in den vergangenen Jahren europaweit angehoben. Wie wirkt sich das auf Arbeitnehmende und deren Gesundheit aus? Dr. Ingo Kolodziej, externer Lehrbeauftragter an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf, hat gemeinsam mit Dr. Pilar García-Gómez von der Erasmus University Rotterdam untersucht, welchen Effekt die Rente auf die psychische Gesundheit hat.
  • Mit präventivem Gesamtkonzept Burnout vorbeugen

    Burnout-Prävention sollte mit einem psychologisch fundierten Gesamtkonzept erfolgen. Das betonen Sabine Siegl, Frank Jacobi und Ulrich Schübel vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Um berufsbedingten Burnout anzugehen, müssen zunächst die Symptome bestimmt und deren Häufigkeit eingeschätzt werden. Das präventive Gesamtkonzept sollte alle Unternehmensebenen und Akteure einbeziehen: Unternehmensleitung, Führungskräfte und Mitarbeitende.